Mit Tai-Chi abnehmen: Tipps zum Training und zur Ernährung

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Tai-Chi ist die Abkürzung für Tai-Chi Chuan, was auch als chinesisches Schattenboxen oder innere Kampfkunst bezeichnet wird. Diese Kampfkunst, die im Kaiserreich China entwickelt wurde, zählt in China zum Volkssport und wird von vielen Millionen Menschen praktiziert. Weltweit gibt es heute verschiedene Schulen und Stile, doch allen gemein sind die diversen Basisübungen (Einzelbewegungen sowie Atem- und Standübungen), die als fließende Bewegungen durchgeführt werden. Die Bewegungsprinzipien, die nicht ganz einfach zu erlernen sind, helfen dabei den gesamten Körper zu entspannen, die Körperhaltung günstig zu beeinflussen und die Gelenke zu entlasten. Außerdem wird die gesamte Muskulatur aktiviert. Wichtig ist beim Tai-Chi auch die Atmung, die vor allem in den Bauch hinein geschehen soll. Wer Tai-Chi erlernen möchte, sollte sich von einem erfahrenen Trainer unterrichten lassen. In speziellen Zentren, in Fitnessstudios und auch über Einrichtungen wie die Volkshochschule kann man entsprechende Kurse buchen. Wer unter Anleitung die ersten Basics erlernt hat, kann dann zu Hause mit dem selbstständigen Üben fortfahren. Im Handel gibt es außerdem spezielle Übungs-DVDs, mit denen sich das Training zu Hause besonders professionell gestalten lässt. Diese DVDs kosten etwa zwischen 10 und 20 Euro (Stand: Oktober 2011).

Allein mit Tai-Chi wird es schwer, wenn man abnehmen und vielleicht sogar viel abnehmen möchte. Wichtig ist, dass zum einen der Stoffwechsel auf Trab gebracht und zum anderen die Ernährung umgestellt wird. Als Ausgleich zum Tai-Chi, welches man täglich idealerweise am Morgen praktiziert, eignen sich Ausdauersportarten wie zum Beispiel Radfahren oder Nordic Walking sehr gut. Pro Woche sollte man etwa dreimal für je 45 bis 60 Minuten bei geringer Belastung trainieren. Die Belastung kann man zum Beispiel mit einer Pulsuhr überprüfen. Alternativ kann man folgende Faustregel anwenden: Man trainiert auf einer geringen oder zumindest nicht zu hohen Belastungsstufe, wenn man sich noch problemlos unterhalten kann.

Als Faustregel für die Ernährungsumstellung gilt Folgendes: viel frisches Obst und Gemüse, viele hochwertige Kohlenhydrate und nur wenige Fette und Zucker. Das klingt sicherlich einfacher, als es in der Praxis ist, doch wer Schritt für Schritt weg von Fertiggerichten hin zu natürlichen, frischen Lebensmitteln kommt, hat seinem Körper und seiner Gesundheit bereits einen großen Dienst getan.

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