Ashtanga-Yoga für Körper und Seele

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Der Ursprung der Yoga-Form Ashtanga lässt sich nicht bis ins Detail nachvollziehen. Dieses indische Hatha-Yoga-System ist bereits mehrere tausend Jahre alt. Der erste bekannte Lehrer war Tirumalai Krishnamacharya, der bereits 1927 begonnen hat, Personen in die Lehre des Ashtanga einzuführen. Letztendlich dauerte es jedoch noch knapp 50 Jahre, bis diese Yoga-Lehre auch in der westlichen Welt ankam.

Die Kombination aus Atemkontrolle und Körperhaltungen hat das Ziel, zur Ruhe zu kommen und Entspannung zu finden. Ashtanga besteht aus insgesamt sechs Serien verschiedener Stellungen, während denen die Atmung der Haltung angepasst wird. Ashtanga gehört zu einem indischen System mit philosophischen Grundlagen. Begründer dieses Systems ist Patanjali. Bis heute wird ihm dadurch Respekt gezollt, dass zu Beginn und zum Ende einer Ashtanga-Stunde ein Mantra gesprochen wird. Dieses Matra endet mit zwei Worten, die dem Begründer eine Ehre erweisen. Diese Worte lauten Pranamami Patanjalim und bedeuten, dass sich die Teilnehmer vor Patanjali geistig verbeugen.

Ashtanga wird vor allem dazu eingesetzt, den Körper zu heilen und die Gesundheit zu erhalten. Deshalb umfassen Therapien mit dieser Yoga-Form sowohl die Reinigung der Nerven als auch die Krankheitsbehandlung. Die anspruchsvollen Übungen sorgen dafür, dass die Muskeln geschmeidig bleiben, die Konzentration stetig erhöht und ein besserer Umgang mit Stress erzielt wird. Durch die stetige Anstrengung scheidet der Körper außerdem über den Schweiß Schadstoffe aus.

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